Die St. Blasius-Kirche in Hann. Münden präsentiert eine Ausstellung
   vom 1. 12. 2019 – 6. 1. 2020 
    unter dem Titel   

   Engel … und mehr
   eine Hommage an Paul Klee im 80. Todesjahr

 

    In Acrylcollagen setzt die Künstlerin Helga Reimann aus Dransfeld die Fülle der Farben und        Formen Paul Klees mit den filigranen schwarzweißen Engel in Beziehung. Collagen aus den              farbenfrohen Gemälden der Jahre der Meisterschaft im Schaffen des Künstlers werden
    den  einzigartig umrisshaften Bleistiftzeichnungen des Spätwerks zugeordnet.

 

   Die Eröffnung der Ausstellung ist am 1. Advent um 10 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes.

   In der Adventszeit wird die Kirche wie immer am Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr 
   geöffnet sein.  Eintritt frei.

 

 

DenkmalKunst-KunstDenkmal 

 

in Hann. Münden

 

28. September - 6. Oktober

 

 

 

 

 

   MERZkunst

              a‘la Kurt Schwitters

 

 … auch mit Müll

      kann man schreien…“

 

  Collagen mit Alltagsmaterialien      von Helga Reimann

  im Sinne des Künstlers

  aus der Gruppe der

  „abstrakten hannover“ 

  sind im Gebäude

  Kiesau 8 zu sehen

 

   Kurt Schwitters  

     Zitate mit Quellenangabe

 

     "Denn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material."

 

     "Merz will Befreiung von jeder Fessel, um künstlerisch formen zu können. Freiheit ist nicht 
     Zügellosigkeit, sondern
das Resultat strenger künstlerischer Zucht. Merz bedeutet

     auch Toleranz in bezug auf irgendwelche Beschränkung aus Künstlerischen Gründen.
     Es muss   jedem Künstler gestattet
sein, ein Bild etwa nur aus Löschblättern zusammenzusetzen,

     wenn er nur bilden kann." –

    "Man kann auch mit Müllabfällen schreien,  
   
und das tat ich, indem ich sie zusammenleimte und -nagelte. Ich nannte es Merz, es war aber
    mein Gebet über den siegreichen Ausgang des Krieges, denn noch einmal hatte der Frieden
    wieder gesiegt. Kaputt war sowieso alles, und es galt aus den Scherben Neues zu bauen.
    Das aber ist Merz."

 

   Das literarische Werk, Bd. 5:  Manifeste und kritische Prosa. Köln

erste Eindrücke der ausgestellten MERZbilder

MERZkunst a'la Kurt Schwitters                        im alten Fachwerkhaus

 

 

 

 

Das Festival in Osterode 2019

    vom 17. bis 24. August       

Die Ausstellungen sind täglich

  von 11 - 18 Uhr geöffnet. 

 

Bilder von Helga Reimann

sind in der Aegidienstraße 12

zu sehen.

Blick in die 1.Etage in der Aegidienstrasse 12

Experimentelle Acrylmalerei:                      "Form, Farbe, Struktur" mit Renate Linnemeier  im Kunzehof am Wattenmeer August 2019

Heimat - Wo ich zu Hause bin                              Ausstellung in St.Blasius Hann.Münden 16.6.-11.8.2019

 

 

 

Wo ich geborgen und anerkannt bin,

ich vertrauensvoll ruhig sein kann,

aber auch offen für Anderes,

da bin ich zu Hause,

 

auch wenn das Umfeld immer brüchiger wird,

 

die Welt sich zunehmend chaotischer zeigt.

 

 

im Künstlerhaus Hann.Münden 2019

 

 

 

WÜSTEN und

 

VERWÜSTUNGEN zum Staunen und Erschrecken

 

 dargestellt in

                                Acrylmalerei und

Collagen auf Leinwand

von

Helga Reimann

 

 

 

 

Vernissage am 22. März

 

„Wüsten und Verwüstungen“  im Künstlerhaus Hann. Münden

 

Acrylcollagen auf Leinwand  von Helga Reimann

 

Meine Damen und Herren,

herzlich willkommen in dieser wunderbar sonnig wärmenden Atmosphäre, die das Künstlerhaus angenommen hat. Es ist eine fast schon hitzige Glut, die sich hier mit den Arbeiten von Helga Reimann ausbreitet. Mit dieser Fülle an Farbschwingungen, die den Betrachter so intensiv zu umhüllen vermögen, dass er darin fast zu versinken glaubt, um sich dann umso befreiter einfach treiben lassen zu können. 

„Wüsten und Verwüstungen“ hat Helga Reimann ihre aktuellen Acrylcollagen genannt und sich dabei in Landschaften vertieft, die in ihrer Faszination im Grunde nicht fassbar sind. Die endlosen sandigen Weiten der Sahara ebenso wenig wie die Ströme von Gestein und Geröll, wie sie auf Island anzutreffen sind oder dann auch diese uferlos ausschwärmenden Hügelketten in Namibia. In diesen oft so menschenleeren und meist auch unwirtlichen Regionen sucht der Blick fast zwangsläufig nach Anhaltspunkten am Horizont. Vielleicht sucht er sogar nach Begrenzungen, die dann auch dieses Gefühl der Verlorenheit eindämmen, dass solche Landschaften auszulösen vermögen. Sie haben schließlich über so lange Zeit den Zumutungen von Wind und Wetter getrotzt und den klimatischen Verwerfungen von Hitze und Kälte und behaupten sich immer noch als existenzielles Schauspiel…

wie viele abenteuerlich schöne Entdeckungen in diesem Schauspiel eingelagert sind, davon erzählt uns die Künstlerin,  und wie sie dabei aus wunderbar inspirierenden Quellen schöpfte um dabei auch  verborgenen Zeitspuren sichtbar zu machen… da wäre natürlich ihr fantastischer Materialfundus zu nennen, wo getrocknete Pflanzenreste, Sand und Steine eine neue Bedeutung auf der Leinwand erfahren, wenn sie mit Marmormehl und Putzhaftgips verwebt werden. Papier und Pappe mögen ein Motiv vielstimmig aufrühren, Tusche und Beize eine Form kontrastieren und ihre bewegenden Zeichen setzen, während die Künstlerin dann einfach noch ein paar Farbpigmente einstreut und auf deren zauberhafte Lichtstimmung vertraut.

Für  ihre Wüstenlandschaften traf sie allerdings noch auf eine weitere Inspirationsquelle. Das waren  die Arbeiten von Carsten Westphal, der die Natur als seine Künstlerwerkstatt betrachtet, seine Motive unterwegs in der Sahara reifen und leuchten lässt. und wie Helga Reimann in die verborgenen Spuren hinein lauscht.  Seine Wüstenbilder faszinierten die Künstlerin umso mehr, weil sie für ihre Collagen ja auch aus so vielen Zutaten ihrer unmittelbaren Umgebung schöpft, die sie verpflanzt und dann auf der Leinwand zum Erzählen anstiftet. 

Diese vielfarbigen Schwingungen, die ihr Namibia Motiv wie die wärmende Umarmung einer Landschaft erscheinen lassen, erzählen nichts über die Reste von Flora und Fauna, über verkarstete Regionen oder endlose Steppen. Sie gehören zu den Spuren, die sich erst in der künstlerischen Nahaufnahme entdecken, wenn jetzt eine Wüstenlandschaft eine seltsame Färbung annimmt, die auch unter der gleichförmig sandigen Oberfläche Muster und Verwerfungen hinterlässt. Das sind zum Beispiel die mineralische Untergründe, die Gesteins-und Geröllflächen mit einem roten Schimmer überziehen und dann auf eisenhaltige Schichten deuten. Auf der Leinwand bilden sie nun ein faszinierendes Gewebe aus kleinen Splittern und Verkrustungen mit wunderbar skulpturaler Wirkung.

Was allein eine Handvoll Sand bewirken kann, wenn Helga Reimann daraus wie aus einem Unruheherd schöpft, den sie über eine Fläche gleiten lässt und zugleich daran erinnert, dass darin ja noch unendlich viele andere natürliche Relikte mitschwingen, die der Sand  mit einer Windbewegung preisgibt und mit der nächsten vielleicht wieder verbirgt.. dass es auf diesen bewegenden Erdschichten, die sich da so scheinbar endlos monoton ausbreiten und ständig verformen, bisweilen auch glitzert und funkelt und sich dabei ständig neue Formen bilden Dann schimmern die zarten Einlagerungen in Grün- und Grautönen oder sie erfahren für den Moment einen Hauch von rosigem Glanz, bis ein Rest von Feuchtigkeit sie einfärbt und das filigrane Streuwerk und an eine zarte Wasserader erinnert, wie sie die Fantasie imaginiert.

Zum Staunen und Erschrecken heißt es im Untertitel zu dieser Galerie: Denn unter all den Spuren, die in ihre Wüstenlandschaften bewegen, wie sie imposante Hügelketten bilden oder einen dieser leuchtend gelben Bildräume mit ihren zarten steinernen Ornamente schmücken, lauern immer auch die Verwerfungen, die nicht einfach so naturgegeben sind sondern menschliche Verwüstungen dokumentieren.

Grau eingefärbt ist die Fläche auf der sich Berge von Müll einen Rest von falscher Farbigkeit  behaupten, während die Vergiftung des Untergrundes fortschreitet. Statt filigraner Muster und zarter Farbinseln okkupieren Kriegstrümmer das Auf- und Ab der Sanddünen und der Erdschichten, die dem klimatischem Aufruhr durch all die industriellen und landwirtschaftliche Verwüstungen trotzten.

In diesem Flächen verlieren sich auch die unzähligen Relikte der Erdgeschichte, die mehr und mehr von Abfallprodukten aus Plastik und Metall überlagert werden. Der Anblick eines ölverschmierten Straßenrandes verweigert sich der Idee einer offene Landschaft, auch das verschlammte Flussdelta, das an eine monströse Industrieruine denken lässt, in der die Elemente verrotten, die den Naturkreislauf am Leben erhalten.

Es ist die andere Seite dieses existenziellen Schauspiels, das Helga Reimann in diesen Collagen zum Ausdruck bringt und damit auch die Sehnsucht nach unberührten Regionen, die für sich so viel Schönheit  und Vielfalt behaupten, wenn sie dem Betrachter nun ihre besondere Wirkung als natürliche Kunstwerke offenbaren. Für diese Sehnsucht machen die Arbeiten von Helga Reimann berührbar, auch weil darin etwas zum Ausdruck kommt, das alle ihre Motive ausstrahlen. Es ist die Freude am schöpferischen Staunen. 

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Tina Fibiger

Hann. Münden,22. März 2019

 

Einblick in die Ausstellung

ABC in Farben und Strukturen                           in Leinefelde 2018/19

 

Donnerstag, 15.011.2018

Eröffnung Ausstellung „ABC in Farben und Strukturen“ von Helga Reimann

 Ort: Ausstellungsraum Rathaus Wasserturm Leinefelde, Bahnhofstraße 43, 37327 Leinefelde-Worbis

 Zeit:  17.00 Uhr

 Ausstellungszeitraum vom 18.11.2018 bis 12.01 2019

 Zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros zu besichtigen

 

 

 

explosiver Nahost
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expressive Malerei
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vorsichtige Annäherung
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mit Links weil Gips
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